Monoprotein heißt: ein Futter, eine einzige tierische Eiweißquelle. Kein Mix aus Huhn, Rind und Fisch in derselben Tüte, sondern zum Beispiel ausschließlich Pferd oder ausschließlich Ente. Das klingt banal, macht aber einen großen Unterschied, wenn du herausfinden willst, worauf dein Hund reagiert – bei einem Mix aus fünf Proteinquellen lässt sich das kaum eingrenzen.
Wann eine Ausschlussdiät sinnvoll sein kann
Wiederkehrender Juckreiz, Ohrenentzündungen oder Verdauungsprobleme können viele Ursachen haben – eine Futterunverträglichkeit ist nur eine davon. Eine Ausschlussdiät ist ein Werkzeug, mit dem sich das gezielt eingrenzen lässt: Der Hund bekommt für einen festgelegten Zeitraum nur eine einzige, klar definierte Proteinquelle – konsequent, auch bei Snacks und Leckerlis. Wichtig dabei: Eine Ausschlussdiät ist kein Selbstversuch, den man einfach mal startet. Sie gehört in Absprache mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt geplant, gerade was Dauer und Vorgehen angeht. Was wir hier beschreiben, ersetzt diese Beratung nicht – es hilft dir, beim Gespräch mit der Praxis die richtigen Fragen zu stellen.
Worauf du bei der Futterauswahl achten kannst
Wenn der Verdacht auf eine Futterunverträglichkeit besteht oder du einfach vorsichtshalber auf eine klare Proteinquelle setzen willst, helfen ein paar Anhaltspunkte:
Kurze Zutatenliste. Je weniger Zutaten, desto leichter lässt sich nachvollziehen, was drinsteckt.
Eine tierische Proteinquelle, nicht mehrere. Auch versteckt in Aromen oder Fetten kann sich mehr verbergen, als auf den ersten Blick sichtbar ist.
Konsequenz über den ganzen Tag. Ausschlussdiät gilt auch für Snacks und Kauartikel – ein Leckerli mit anderem Protein kann das Ergebnis verfälschen.
Seltene Proteinquellen im Blick behalten. Pferd oder Ente werden seltener gefüttert als Huhn oder Rind – dadurch haben viele Hunde noch keine Sensibilisierung entwickelt.
Tales & Tails – Trockenfutter mit klarer Proteinquelle
Ein Beispiel, wie sich das Prinzip konsequent umsetzen lässt, liefert Tales & Tails, ein inhabergeführtes Unternehmen aus Schleswig-Holstein. Ihr Trockenfutter-Sortiment setzt bei mehreren Sorten auf jeweils eine einzige tierische Proteinquelle, kurze Zutatenlisten und den Verzicht auf Getreide und Zuckerzusatz. Zwei Sorten sind dabei besonders auf sensible Hunde zugeschnitten:
Perfekt PferdTräglich setzt auf Pferd als alleinige tierische Proteinquelle – eine Fleischsorte, die seltener gefüttert wird als Huhn oder Rind und deshalb bei vielen Hunden noch keine Sensibilisierung ausgelöst hat. Die Rezeptur kommt mit wenigen Zutaten aus, ganz ohne Getreide, Kartoffel oder Zuckerzusatz.
Ente gut, alles gut funktioniert nach demselben Prinzip mit Ente als einziger tierischer Proteinquelle – ebenfalls eine im Napf eher seltene Fleischsorte, kurz rezeptiert und ohne Getreide. Beide Sorten richten sich an erwachsene Hunde und sind so aufgebaut, dass die Proteinquelle vom ersten bis zum letzten Zutatenpunkt nachvollziehbar bleibt.
Eine Proteinquelle, vom Napf bis zum Leckerli
Eine Ausschlussdiät funktioniert nur, wenn die Proteinquelle nicht nur beim Hauptfutter, sondern auch bei Snacks konsequent durchgehalten wird. Auch bei EMMY & PEPE gibt es reine Monoprotein-Snacks, etwa aus Pferd – so lässt sich die gewählte Proteinquelle über den ganzen Tag durchziehen, vom Napf bis zum Leckerli in der Gassitasche.
Monoprotein im Adventskalender für Hunde
Tales & Tails ist in diesem Jahr Partner im EMMY & PEPE Adventskalender für Hunde – limitiert auf 400 Stück, ab 15. September erhältlich. Wer beim Kalender ein Protein auswählt, bekommt auch bei den Partnerprodukten konsequent darauf abgestimmte Leckerlis. Welches Tales & Tails Produkt genau im Kalender steckt, bleibt an dieser Stelle bewusst offen – das ist Teil der Überraschung.
Unsere Empfehlung
Wenn dein Hund empfindlich auf sein Futter reagiert oder du einfach vorsorglich auf eine klare, nachvollziehbare Proteinquelle setzen willst: Eine Monoprotein-Sorte ist ein guter Ausgangspunkt – am besten in Absprache mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt, besonders wenn eine echte Ausschlussdiät ansteht.
Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Symptomen wende dich bitte an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.


